Wissensdatenbank

Das Klimaschutzgesetz ist der Kern der nationalen Klimapolitik. Mit gesetzlich verbindlichen nationalen Klimazielen hat Deutschland international Standards gesetzt. Bis 2045 soll Deutschland treibhausgasneutral sein.
Das Gesetz sieht zudem ein umfassendes Klimaschutzprogramm mit wirksamen Maßnahmen vor – den Gesamtplan für die Klimaschutzpolitik der Bundesregierung. Auch dies wurde auf den Weg gebracht. Mit diesen Klimaschutzmaßnahmen kann der Gesamtausstoß an Klimagasen in Deutschland in diesem Jahrzehnt deutlich reduziert werden. 

Lesen Sie mehr: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/klimaschutzgesetz-2197410 

Studienbericht 2025 - Green Deal Kompass Pomerania

wir freuen uns, Ihnen den ersten Green-Deal-Kompass Pomerania vorlegen zu können.  Die Studie erscheint in einer Phase wachsender geopolitischer Spannungen, neuer Handelshemmnisse und massiver Kritik am Europäischen Green Deal. Gerade jetzt ist der deutsch-polnische Schulterschluss von strategischer Bedeutung: Grenzübergreifende Orientierung senkt Kosten, stärkt Lieferketten und schafft Wohlstand in der Region. Die Erhebung ist Teil des Interreg-Projekts POLSMA – Pomerania lives sustainable management), getragen von ▪ Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg (Leadpartner), ▪ IHK-Projektgesellschaft Ostbrandenburg, ▪ IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern, ▪ Westpommersche Technische Universität in Szczecin, ▪ Verband polnischer Elektrotechniker in Szczecin sowie ▪ die Nördliche Wirtschaftskammer in Szczecin, einem Netzwerk, das Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis beiderseits der Oder verbindet. Ihnen liegt der umfassendste, grenzüberschreitende Blick auf den European Green Deal in der Euroregion Pomerania vor. Über 700 kleine und mittlere Unternehmen wurden befragt und 30 qualitative Interviews durchgeführt. Die Studie ist Wegweiser, um Fortschritte zu messen, Hemmnisse zu erkennen und passgenaue Unterstützung zu konzipieren.  Kern des Projekts sind die Klimalotsen: Sie übersetzen Forschung in Handlung, begleiten Betriebe bei der Umstellung auf erneuerbare Energien, Kreislaufwirtschaft oder CO₂Bilanzierung. Nutzen Sie die Unterstützung der Klimalotsen – verwandeln Sie den Green Deal in messbaren unternehmerischen Erfolg.  Wir laden Politik, Verwaltung und Wirtschaft ein, die Erkenntnisse dieser Studie als Kompass auf dem Weg zu einer pragmatischen, wettbewerbsfähigen Transformation zu nutzen.  Mit europäischen Grüßen Ihr Projektteam POLSMA 

Green Deal - was ist das eigentlich?

Hier finden Sie umfassende Informationen über den Green Deal, die von der Europäischen Kommission veröffentlicht wurden:

Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG)

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Angesichts der großen Herausforderung, die der Klimawandel für die heutigen und die künftigen Generationen darstellt, hat sich Deutschland bei den internationalen Klimaverhandlungen nach der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen und der Übereinkunft von Paris sowie auf europäischer Ebene für ambitionierte Klimaschutzziele eingesetzt. Vor diesem Hintergrund bekräftigt auch der Koalitionsvertrag die deutschen, europäischen und internationalen Klimaschutzziele und die im Klimaschutzplan 2050 festgelegten Klimaschutzund Sektorziele. Die Bundesregierung hat zudem den Klimaschutzplan 2050 als deutsche Langfriststrategie für die Minderung von Treibhausgasen in Deutschland bei der Organisation der Vereinten Nationen hinterlegt.

Berechnen Sie den CO₂-Fußabdruck Ihres Unternehmens.

Möchten Sie die CO₂-Emissionen Ihres Unternehmens effektiv verwalten? Nutzen Sie ein spezialisiertes Tool zur CO₂-Bilanzierung! Damit können Sie die Treibhausgasemissionen einfach und präzise berechnen, um gezielte Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung zu ergreifen und gesetzliche Anforderungen zu erfüllen.

Dieses Tool hilft Ihnen dabei:
✔ Den gesamten CO₂-Fußabdruck Ihres Unternehmens zu berechnen
✔ Wichtige Optimierungsbereiche zu identifizieren
✔ Fortschritte zu überwachen und Emissionen gemäß den geltenden Vorschriften zu berichten

Klicken Sie unten, um mit der CO₂-Bilanzierung zu starten und einen Schritt in Richtung eines umweltfreundlicheren Unternehmens zu machen!

GoGreen: Webinar des deutsch-polnischen Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit

Am 31.03 gab es im ersten Webinar des GoGreen deutsch-polnischen Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit eine Einführung zu folgenden Themen:                            

  • die Vorteile der Kreislaufwirtschaft und die Bedeutung des CO2-Fußabdrucks für Ihr Unternehmen
  • die Registrierungs- und Berichtspflichten in der EU und Polen meistern und wie Sie Ihre Produktentwicklung nachhaltig gestalten können
  • wie Sie durch die Integration von ESG-Kriterien Wettbewerbsvorteile erzielen und Betriebskosten senken können

 

Die Referenten waren Radosław Grech – Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft für Forschungs- und Entwicklungszentren der Universität Zielona Góra, Dr.-Ing. Tomasz Nalewa - Vorstandsvorsitzender der Gruppe EkoPro und Dr. Jacek Adamczak - Geschäftsführer der Gruppe EkoPro.

 

Die Aufzeichnungen stehen Ihnen zur Ansicht und zum Download zur Verfügung.

Deutscher Nachhaltigkeit Kodex

Kostenlose Unterstützung für Unternehmen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung nach CSRD

DNK-Plattform - ermöglicht es Unternehmen, ihren Nachhaltigkeitsbericht digital zu erstellen und führt Schritt für Schritt durch den Berichtsprozess. Die Plattform ist aktuell als Early-Access-Version verfügbar. Angebot ist modular aufgebaut: Das erste Modul richtet sich an berichtspflichtige Unternehmen. Ein zweites Modul für freiwillig berichtende Unternehmen folgt nach finaler Veröffentlichung des VSME-Standards durch die EU-Kommission.  Dieses VSME-Modul wird speziell auf die Bedürfnisse von KMU zugeschnitten sein

Cluster Grüne Chemie - ESG Leitfaden für KMU

Wir empfehlen die Lektüre der neuesten Aktualisierung des ESG-LEITFADEN FÜR KMU, der im Februar dieses Jahres vom Łukasiewicz-Forschungsnetzwerk in Zusammenarbeit mit einem breiten Expertenteam der polnischen ESG-Vereinigung entwickelt wurde. Die inhaltliche Aktualisierung umfasst unter anderem im OMNIBUS-Projekt vorgeschlagene Änderungen. (Sprache: PL)

Förderberatung zur Transformation des Energiesystems

Landeszentrum für erneuerbaren Energien Mecklenburg-Vorpommern

Es gibt mehr als 3000 große Förderprogramme in Deutschland, zahlreiche Fördermittelgeber mit diversen Programmen und Förderungsarten sowie Verwendungszwecken und Zielgruppen sowie verschiedenste aktive Institutionen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien für Mecklenburg-Vorpommern. LEEA-Förderdatenbank bietet Ihnen die Möglichkeit zielgruppengerecht die richtigen Förderprogramme zu finden. 

26.04.2025 Klimaschutzgesetz-Debatte im Bundestag

Der Bundestag hat am Freitag, 26. April 2024, die zweite Änderung des Bundes-Klimaschutzgesetzes  verabschiedet. Für die vom Ausschuss für Klimaschutz und Energie geänderte Fassung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung votierten die Koalitionsfraktionen. Die Oppositionsfraktionen und die Gruppe Die Linke stimmten dagegen. Zuvor hatten SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP zu Beginn der Plenarsitzung durchgesetzt, dass die Abstimmung über den Regierungsentwurf auf die Tagesordnung aufgesetzt wird. 

Das Unternehmensnetzwerk Klimaschutz (UNK)

Das Unternehmensnetzwerk Klimaschutz (UNK) wird über die Nationale Klimaschutzinitiative durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Träger des Projekts ist die DIHK Service GmbH der Deutschen Industrie- und Handelskammer.

Das Unternehmensnetzwerk Klimaschutz (UNK) ist ein Netzwerk mit einer sozialen Plattform. Die Angebote richten sich speziell an Unternehmen und ihre Mitarbeitenden, die im betrieblichen Klimaschutz vorankommen wollen. Dabei versteht sich das Netzwerk als Vermittler von Expertise und Moderator zwischen Mitgliedern und Fachleuten.

Gemeinsam setzen wir im Unternehmensnetzwerk den Willen in die Tat um:

  • Wir sprechen über konkrete Einsparziele,
  • Wir wägen Vor- und Nachteile von konkreten Klimaschutzmaßnahmen ab
  • Wir beschreiben, wie wir Treibhausgase und Ressourcen einsparen
  • Wir motivieren uns gegenseitig

Das Unternehmensnetzwerk Klimaschutz (UNK) wird über die Nationale Klimaschutzinitiative durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Träger des Projekts ist die DIHK Service GmbH der Deutschen Industrie- und Handelskammer.

Das Urteil des Verfassungsgerichts Polens vom 10. Juni 2025

Das Urteil des Verfassungsgerichts vom 10. Juni 2025, in dem die Vereinbarkeit bestimmter Vorschriften der Europäischen Union – darunter auch Vorschriften im Zusammenhang mit dem europäischen Grünen Deal – mit der Verfassung der Republik Polen in Frage gestellt wurde, könnte die Funktionsweise der polnischen Chemieindustrie erheblich beeinträchtigen.

Qelle: Cluster Grüne Chemie

Servicezentrum für industrielle Transformation in den Regionen

Die deutsche Industrie steht vor einem fundamentalen Wandel. Klimaneutralität, Digitalisierung, Automatisierung, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft sind kein Zukunftsversprechen mehr, sondern Gegenwart. Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu sein – ein ambitionierter Pfad, der entschlossenes Handeln verlangt. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, braucht es technologische und soziale Innovationen sowie Investitionen in neue Technologien und Prozesse – und vor allem in Menschen.

Deutsch-Polnisches Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung

Dank des Deutsch-Polnischen Kompetenzzentrums für Nachhaltige Entwicklung können Unternehmen aus der Woiwodschaft Lebus und Brandenburg umfassende Unterstützung im Bereich der ökologischen Transformation in Anspruch nehmen. Das Zentrum ist eine Antwort auf die Notwendigkeit, die Geschäftstätigkeit der Unternehmen an neue Umweltanforderungen anzupassen.

GoGreen - Kreislaufwirtschaft – ein Beispiel aus Ostbrandenburg

Thema: Kreislaufwirtschaft
Beispiel: Startup von Jost Neumann aus Ostbrandenburg
Veranstaltung: Webinar vom 1. Juli 2025

Im Rahmen des Webinars wurde ein praxisnaher Zugang zur Kreislaufwirtschaft anhand des innovativen Getränks „Kara“ vorgestellt, das von dem jungen Gründer Jost Neumann aus Frankfurt (Oder) entwickelt wurde. Das Produkt basiert auf einer Kombination aus regionalem Apfelsaft und Cascara – der aufgekochten Kaffeeschale, einem Nebenprodukt der Kaffeeproduktion.

Das vorgestellte Beispiel zeigt, wie Neben- oder Reststoffe sinnvoll weiterverwendet und zu einem vollwertigen marktfähigen Produkt verarbeitet werden können. Eine zentrale Rolle bei der Entwicklung des Startups spielte der Gedanke der Nachhaltigkeit, insbesondere:

  • die Nutzung regionaler Rohstoffe,
  • die Reduzierung von Ressourcenverschwendung,
  • die Schaffung von Mehrwert auf Basis bestehender Materialströme.

Das Webinar verdeutlichte die Grundlagen der Kreislaufwirtschaft auf anschauliche Weise und zeigte deren konkrete Anwendung in der unternehmerischen Praxis sowie ihr Potenzial für die Entwicklung innovativer und umweltverantwortlicher Geschäftsmodelle.