POLSMA - 7. Deutsch-Polnische Energiekonferenz

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Über 120 Teilnehmende bei der 7. Deutsch-Polnischen Energiekonferenz in Prenzlau

 

Am 17. September 2026 fand im Plenarsaal des Landkreises Uckermark in Prenzlau die 7. Deutsch-Polnische Energiekonferenz statt. Mehr als 120 Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Verwaltung, Politik und Wissenschaft aus Deutschland und Polen nahmen an der Veranstaltung teil.

Die diesjährige Konferenz stand unter dem Motto „Bürokratieabbau durch EU-Omnibusse – Chance für die Oderregion?“ und widmete sich aktuellen Herausforderungen der Energiewende, der europäischen Klima- und Energiepolitik sowie den Rahmenbedingungen für Investitionen auf beiden Seiten der Grenze.

Die Konferenz stand unter der Schirmherrschaft von Olgierd Geblewicz, Marschall der Woiwodschaft Westpommern. Eine weitere Schirmherrschaft übernahm Knut Abraham, Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit.

Zu Beginn begrüßten unter anderem Karina Dörk, Landrätin des Landkreises Uckermark, Gregor Beyer vom Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa des Landes Brandenburg, Dr. Ing. Andrzej Montwiłł, Bevollmächtigter des Marschalls der Woiwodschaft Westpommern für maritime Wirtschaft, erneuerbare Energien und die Entwicklung von Wasserstofftechnologien, Hanna Mojsiuk, Präsidentin der Wirtschaftskammer Nord in Szczecin, sowie Monique Zweig, Hauptgeschäftsführerin der IHK Ostbrandenburg, die Teilnehmenden.

Im ersten Teil der Veranstaltung standen aktuelle Entwicklungen der EU-Klima- und Energiepolitik 2026 im Mittelpunkt. Darüber hinaus wurden konkrete Beispiele aus der Praxis der Energiewende vorgestellt – von Power-to-X-Projekten bis zur Reduzierung von CO₂-Emissionen in Lieferketten in Polen. Vertreter der Verwaltungen aus Brandenburg und Westpommern diskutierten anschließend im Rahmen eines „Reality Checks“ politische und regulatorische Rahmenbedingungen und deren praktische Umsetzung.

Der Nachmittag machte deutlich, wie vielfältig die aktuellen Energieprojekte in der deutsch-polnischen Grenzregion sind. Vorgestellt wurden unter anderem die Fernwärmeversorgung mit Geothermie in Prenzlau, Energieprojekte der Stadt Szczecin, Carbon Recycling in Schwedt, die Verfügbarkeit polnischer Stromnetze für erneuerbare Energien sowie Netzanschlüsse für erneuerbare Energien in Ostdeutschland. Darüber hinaus wurden Beispiele für CO₂-Bilanzierungen aus dem Projekt POLSMA präsentiert.

Die wissenschaftliche Perspektive brachten Dr. hab. inż. Adam Koniuszy, Prof. ZUT, von der Westpommerschen Technologischen Universität in Szczecin sowie Prof. Dr.-Ing. Mario Nowitzki von der Technischen Hochschule Wildau ein. Ihre Beiträge bildeten den wissenschaftlichen „Reality Check“ zu den zuvor diskutierten Herausforderungen der Energiewende.

Die mehr als 120 Teilnehmenden aus Deutschland und Polen und die zahlreichen Gespräche auch außerhalb des offiziellen Programms zeigten das große Interesse an einer praxisorientierten Zusammenarbeit in den Bereichen Energie und nachhaltige Entwicklung in der Grenzregion. Die Konferenz endete mit einem weiteren fachlichen Austausch und Networking bei Kaffee.

Die 7. Deutsch-Polnische Energiekonferenz wurde im Rahmen des strategischen Projekts POLSMA „Pomerania lives sustainable management“ (INT0100051) durchgeführt. Das Projekt wird von der Europäischen Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg VI A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polska 2021–2027 kofinanziert.

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